… Hier kommt die Maus !!!
Nein, die Maus war schon da. Am Samstag, 09. Juli 2005 hat ein Team vom WDR einen Beitrag für „Die Sendung mit der Maus“ aufgezeichnet.
Dies war der vorletzte Beitrag, welcher vom WDR selber gedreht wird. Die Sendung mit der Maus wird ab dem 11.07.2005 von einer Fremdfirma gedreht und zusammengestellt.
An die Redaktion des WDR wurde durch Kinder, im Rahmen der Aktion „Fragt die Maus“ die Frage herangetragen:
„wird man im Regen nasser wenn man läuft oder geht?“
Der Versuch sah wie folgt aus: Die eine Gruppe behauptete: man wird nicht so nass, wenn man durch den Regen rennt, die andere Gruppe behauptete: man wird nicht so nass, wenn man durch den Regen geht.
Die Anfrage für diesen Beitrag wurde über die Berufsfeuerwehr Köln an die Löschgruppe Worringen herangetragen. Für diesen Versuch wollte der WDR zwei gleiche Testpersonen, sozusagen Zwillingen. Da diese in Worringen gleich zweimal vorhanden sind, viel die Entscheidung nicht schwer
Die zwei Testpersonen sind durch einen ca. 30 m langen „Regentunnel“
gelaufen bzw. gegangen. Der „Regentunnel“ bestand aus jeweils
10 Feuerwehrleuten auf jeder Seite mit C-Strahlrohren. Damit man genau ermitteln
konnte, wer jetzt wirklich nasser wird, haben beide Testpersonen jeweils in
unterschiedlichen Farben, einen Pullover getragen. Beide Pullover wurden im
trockenem wie auch in nassem Zustand gewogen.
Am Samstagmorgen begann der Aufbau des Versuches um 10 Uhr. Zuerst wurden Szenen über die Vorstellung der Testpersonen, dass Wiegen der Pullover ebenso wie vom Aufbau des Versuches dargestellt und danach gedreht. Nach entlosen Einstellungen der Kamera und warten auf das richtige Licht, waren gegen 13:30 Uhr die Hälfte des Szenen „im Kasten“. Nach einer Mittagspause ging es fröhlich weiter. Jetzt folgte der Teil des Versuches mit dem meisten Aufwand. Der „Regentunnel“ musste aufgebaut werden. Mit 8 Verteilern, 14 B-Schläuchen und 20 C-Schläuchen mit Strahlrohren, waren alle Kameraden der Löschgruppe Worringen einige Zeit mit dem Aufbau beschäftigt. Nach einigen Testläufen wurde es ernst. Der Kameramann wurde mit einem Kran über den Versuch in Position gebracht und dann erfolgte der Befehl „ Wasser marsch“. Nach einem Zeichen des Regisseurs, begannen die Testpersonen zu laufen bzw. zu gehen.
Als Höhepunkt des Versuches durften die „Gewinner“ die Verlierer in einer Wasserschlacht ordentlich nass machen. Das ganze endete in einer riesigen „ Wasserschlacht“ da auch die Verlierer sich kräftig wehrten. Aber selbst der Chef der Truppe blieb nicht trocken. Gegen 18 Uhr waren die Dreharbeiten dann beendet. Es war ein langer anstrengender Tag und viele hätten im Vorfeld nicht gedacht, dass warten so anstrengend sein kann.