Die Original Wurringer Buurewehr, ist ein fester Bestandteil in der Gemeinschaft der Löschgruppe Worringen. Der Verein wurde am 17. Mai 1998 in der Gaststätte „Zum Burghof“ von den Gründungsmitgliedern: Hans-Dieter Annas, Marcus Bröder, Wilhelm Geuer und Jakob Sturm in einer geselligen Runde gegründet. Bereits in den Jahren 1995 – 1997 wurde auf Einladung der Kölschen Funkentöter „Traditionscorps der Berufsfeuerwehr Köln“ an den historischen Spritzenwettbewerben mit einer Mischung aus feuerwehrtechnischem Einsatz, historischen Kostümen, einer historischen Handdruckspritze aus dem Jahre 1880 und einer karnevalistischen Einlage teilgenommen. Der hieraus entstandene Spaß an der Freud mit geliehenen Uniformen und überaus erfolgreichen Platzierungen veranlasste die o. g. Gründungsmitglieder, in einer ausgelassenen Stimmung eine eigene und durchaus auch originelle historische Gruppe zu gründen. Somit entstand die „Original Wurringer Buurewehr“. Die ersten Statuten wurden auf einem Bierdeckel und einem Kellnerblock in der Gaststätte „Zum Burghof“ festgehalten. Nun hieß es, weitere gut gelaunte Kameraden für diese historische Truppe zu gewinnen. Bereits bei der ersten Mitgliederversammlung am 10. Mai 1999 waren 13 interessierte Kameraden der Löschgruppe bereit, der Wurringer Buurewehr beizutreten. Nun ging man erst einmal daran, die Truppe einzukleiden. Es wurden Helme, Uniformjacken und Koppeln bestellt, und weiße Hosen aus der Kleiderkammer der Berufsfeuerwehr geliehen - und nie wieder zurückgebracht. Wir entschieden uns, die Jacken dem Uniformstil Ende des 19. Jahrhunderts anzupassen, in Anlehnung an die unserer Freunde der „Kölschen Funkentöter“. Mit diesem Tag begann ein reges und aktives Vereinsleben - und für unsere Frauen und Partnerinnen eine neue Zeitrechnung !!! Die Wurringer Buurewehr machte sich über die Grenzen Kölns hinaus einen Namen. Es folgten Einladungen für unsere Show-Aufführungen aus nah- und fern, z.B. Recklinghausen, Rommerskirchen, Firmenich-Obergartzem, Oberhausen, Langerwehe bei Düren, Arloff-Kirspenich, Neukirchen-Hülschrath (vermittelt durch unseren Freund und damaligen dortigen Schützenkönig „Mucks“). Des Weiteren organisierte die Wurringer Buurwehr mit den Freunden der Kölschen Funkentöter mehrere Spritzenwettbewerbe im Stadtbezirk Köln, u. a. in der Köln-Messe, in Köln Rodenkirchen und auch in Köln-Worringen, wo die Resonanz der Bevölkerung allerdings am größten war. Auch ist das soziale Engagement der Wurringer Buurewehr nicht zu vergessen. Viele Jahre nahm sie zur Freude aller Gäste und ihrer vielen kleinen Fans in der Kinderklinik Köln, Amsterdamer Straße, an den dortigen Sommerfesten teil und trug mit ihren lustigen Einlagen zum Gelingen bei. Schon Tradition geworden und aus dem Roggendorfer Schützenleben nicht mehr wegzudenken sind die Teilnahme des Umzuges am Schützenfestsamstag und das gemütliche Beisammensein im Schützenzelt. Nicht nur, dass Samstagabend zu später Stunde ein schon geschlossenes Fahrgeschäft (Raupe) angemietet und für eine Sonderrunde wieder eröffnet wurde, es wurde auch scherzhaft in schon in Erwägung gezogen, auf den Königsvogel zu schießen. Zur Pflege der Kameradschaft gehören auch die alljährlichen Ausflüge mit den Frauen und Partnerinnen. Unter den Ausflugszielen sind die Skihalle in Neuss, Cochem, Maria-Laach, Gronau, Rodder, Olpe und eine Floßfahrt auf der Lahn. Nach vielen Anläufen und mehrmaligen 2. Plätzen gelang es uns schließlich doch, 2006 in Arloff-Kirspenich bei Bad Münstereifel den lang ersehnten 1. Platz im Spritzenwettbewerb zu belegen. Es sind inzwischen 20 junge und alte „Buure“ in historischen Uniformen in Worringen und im Umland unterwegs. Zum Jubiläumsjahr 2008 werden die Mitglieder mit der Wurringer Buurewehr mit neuen Uniformen ausgestattet; die weißen Hosen aber werden weiterhin aus der Kleiderkammer der Berufsfeuerwehr „ausgeliehen“. Verfasser: Manfred Eich (Präsident der Wurringer Buurewehr)
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